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Großbauprojekte und Glauben im Fokus

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich möchte Ihnen wieder Einiges aus Dessau-Roßlau berichten und Sie teilhaben lassen an Ereignissen und persönlichen Eindrücken.

Die Großbaustellen machen merklich Fortschritte. Die Muldebrücke ist kurz vor der Fertigstellung und Übergabe. Danach hat die Enge von und nach Mildensee und nach Oranienbaum ein Ende. Auch in Waldersee wird es verkehrsmäßig wieder ruhiger. Die Schwimmhalle hat das Richtfest bereits hinter sich und wir hoffen, dass das Wasser pünktlich in die Becken fließen kann. Man kann zwar nicht über den Bauzaun schauen, aber alles läuft offensichtlich nach Plan. Auch wenn man bei dem Standort des Bauhausmuseums geteilter Meinung war, werden doch nach der Fertigstellung die Skeptiker den Vorteil des gewählten Standortes feststellen können. Auch dies ist eine Aufwertung unserer Innenstadt und wird sie weiter beleben.

Ich möchte auf ein Ereignis am kirchlichen Feiertag Christi Himmelsfahrt, dem Männertag, aufmerksam machen, was sicherlich nicht nur für mich beeindruckend war. Ich meine die lange Tafel von 220 Biertischen und Sitzbänken, die nach dem Gottesdienst, reich gedeckt, zum Essen, Trinken und Verweilen einluden. Sie zogen sich hin von der Marienkirche bis zur katholischen Kirche Peter und Paul. Nicht nur ein Zeichen der Ökumene!

Viele Menschen, aus ganz Deutschland, und Übersee, und aus aller Welt, die sich nicht kannten, waren zu Gast in Dessau. Wir haben uns als sehr guter Gastgeber präsentiert. Alles verlief in friedlicher und angenehmer Atmosphäre. Brücken wurden symbolisch geschlagen und man ging auf einander zu, sprach miteinander. Menschen vieler Nationalitäten und anderer Kulturen kamen sich näher, überwanden Vorurteile.

Das Ganze erinnert mich an den Liedermacher Gerhard Schöne, der folgendes Lied zu DDR-Zeiten geschrieben hat:

„Spar Deinen Wein nicht auf für Morgen,

sind Gäste da, so schenke ein!

Stell was Du hast, in die Mitte,

durch schenken wird man reich allein!

Heb Deinen Mut nicht auf für später,

wenn Du einmal was großes tust,

Dein kleiner Mut hilft vielen weiter,

weil täglich Mut von Nöten ist! „

Wir leben in einem Land, das reich ist, und in dem wir genug zum Leben haben. Oft zu viel – da müsste es doch möglich sein, zu teilen, etwas abzugeben. Manche Mitmenschen brauchen unsere Hilfe, egal welcher Nationalität oder welchen Glaubens sie auch immer sind. Es sind Menschen!!!

Wir können helfen, dass die Welt, dieses Land, unser Land mehr Gerechtigkeit erfährt. Die Schere zwischen Arm und Reich darf nicht noch mehr auseinanderdriften. Das ist ein Versprechen der SPD und dieses Umzusetzen wird nicht nur ein leeres Wort bis zum 24. September, dem Wahlsonntag, sein, sondern auch danach.

Lasst uns zusammen einen Tisch decken für Alle, einen Tisch, an dem alle Platz nehmen, die guten Willens für ein friedliches Miteinander sind.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne unbeschwerte Sommer- und Urlaubszeit und verbleibe  mit den besten Wünschen.

Ihre Angela Müller,

Stadträtin der SPD-Stadtratsfraktion