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Andrea Nahles in Dessau – Roßlau

Am Mittwoch, dem zweiten August war Andrea Nahles zu Besuch in Dessau – Roßlau um gemeinsam mit unserem Bundestagskandidaten Stefan Maria Stader mit Personal- und Betriebsräten sowie Gewerkschaftlern zu diskutieren.

Dabei wurde unter anderem auf die Erfolge der letzten Jahre wie Mindestlohn, Lohnanpassungen bei Leiharbeitern und auf das Gesetz zur Lohngleichheit eingegangen. Zeitgleich wurde in den Gesprächen aber ersichtlich, dass vieles noch nicht in voller Konsequenz umgesetzt wurde oder werden konnte. Das weiß auch die SPD – und drückt sich nicht vor den Aufgaben der Zukunft. Ziel der politischen Arbeit des Ministeriums für Arbeit und Soziales muss ein für alle gerechter und fairer Arbeitsmarkt sein. Es ist völlig natürlich, dass in der Dynamik unserer Welt hier weitere Anpassungen folgen müssen. Um diese Aufgabe auch in Zukunft zu bewältigen hat Andrea Nahles unsere volle Unterstützung und wir als SPD werden dafür weiter lebhaft und vor Ort diskutieren…

… und das zwar auch im Eiltempo liebe Mitteldeutsche Zeitung. Denn Eile ist geboten und besser als nichts zu tun. Es ist sehr verwunderlich  welche Kritikpunkte Herr Steinberg in seinem Artikel „Wahlkampf im Eiltempo“ vom dritten August entgegenzusetzen hat und in welcher Art und Weise die literarische und visuelle Darstellung vollzogen wird.

Lieber Herr Steinberg, bitte verzeihen Sie, dass eine Bundesministerin im Wahlkampf einen engen Terminplan hat. Denn so wie die meisten von uns – nun ja – arbeitet sie eben viel. Und überhaupt: Wird in dem Artikel wirklich unterstellt, dass die Ministerin nicht „deutlich genug“ Wahlkampf macht? Soll Sie denn Kugelschreiber und Gummibärchen verteilen?

Im Übrigen hat der Stadtverband Dessau – Roßlau eingeladen und nicht „der“ Ortsverein (es gibt davon 5 Stück in Dessau – Roßlau). Ich denke aber für solche Feinheiten bleibt bei „Journalismus im Eiltempo“ aber keine Zeit mehr. Darüber hinaus war es trotzdem sehr unterhaltsam den Artikel zu lesen. Besonders diese Stelle: „Hier also nochmals für die Analen: Nahles war in Dessau“. Ich denke, die MZ meinte hier eher die „Annalen“ – für die Analen ist die eher dieser Auswuchs an Praktikantenjournalismus aus der Druckerei des Meinungsverkäufermonopolismus.

Was für uns bleibt, ist die Verwunderung darüber, dass die „überparteiliche“ MZ hier offensichtlich Verleumdungswahlkampf macht. Cui bono?