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Die Juso – Landesdelegiertenkonferenz am 24/25 Juni

Ende Juni war es wieder so weit: Am 24. und 25. des Monats trafen sich 60 Delegierte aus allen 14 Juso Stadt- und Kreisverbänden in Halle um den zukünftigen inhaltlichen Kurs ihres Landesverbandes zu bestimmen. Auch waren wichtige Positionen zu vergeben: Die sechs Delegierten für den Juso-Bundeskongress mussten nominiert, der/die Bundesausschussverteter/in bestimmt und schließlich noch zwei stellvertretende Landesvorsitzende nachgewählt werden.

Kernpunkt der LDK war aber die inhaltliche Beratung und die Abstimmung über mehr als 50 Anträge, die von allen Verbänden eingebracht wurden.

Vier der Anträge stammten hierbei originär aus unserem Stadtverband, der mit drei Delegierten angereist war: Christian Eichelberg, unserem Vorsitzenden, Andreas Kronberg, seinem Stellvertreter, und Felix Granzow.

Auf der LDK zeigten sich die Jusos als ernstzunehmende und progressivere Ergänzung zur Mutterpartei, viele Anträge waren detailliert ausgearbeitet und wiesen auf bestehende Missstände in unserer Gesellschaft hin: So verabschiedete der Kongress unter anderem Anträge, die eine faire Bezahlung von Überstunden, ein Ende des Bildungsförderalismus, die Einführung eines staatlichen Vorschusses bei der Schmerzensgeldauszahlung und eine Neuverhandlung der EU-Verträge forderten.

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Der Samstag endete in großer Runde, als sich die Delegierten in der Bar „Unikum“ trafen um den milden Sommerabend zu genießen, die anderen Delegierten näher kennenzulernen oder aber alte Parteifreundschaften zu pflegen.

Für den Stadtverband Dessau endete die LDK dann noch mit einer kleinen Überraschung: Felix Granzow wurde trotz starker Konkurrenz zu einem der 6 Delegierten des Verbandes Sachsen-Anhalt für den Juso-Bundeskongress Ende November gewählt, wo er mithelfen wird die Anliegen des hiesigen Juso-Landesverbandes in größerer Runde einzubringen.